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Hakan Eren

Hakan Eren


Hakan Eren, 1990 in Remscheid geboren, studiert nach einer Hauswirtschaftslehre seit 2012 freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf. 2015 erhielt er das Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seine künstlerische Arbeit als Bildhauer in der Klasse von Katharina Fritsch greift die Tradition der Kinetischen Skulptur auf. Die Objekte des Künstlers zeigen ihre mechanische Konstruktion, Zahnräder, Ketten, Gelenke und Streben, alles, was für die Bewegung der Einzelteile von Bedeutung ist.

Editionen von Hakan Eren


verkauft

Burka 2017


Der Weg (2017)

verkauft

Burka 2017


Reinigung (2017)

Drawings


Drawings #1 (Iman) (2017)

Drawings


Drawings #3 (Manager) (2017)

Drawings


Drawings #2 (Tattoo) (2017)

Burka


aus der Serie Burka, Flowers (2017)

verkauft

Burka


aus der Serie Burka, Hoody (2017)

verkauft

Burka


aus der Serie Burka, Secret Garden (2017)

Über Hakan Eren

Hakan Eren, 1990 in Remscheid geboren, studiert seit 2012 an der Kunstakademie Düsseldorf. 2015 erhielt er das Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seine künstlerische Arbeit als Bildhauer in der Klasse von Katharina Fritsch greift die Tradition der Kinetischen Skulptur auf. Die Objekte des Künstlers zeigen ihre mechanische Konstruktion, Zahnräder, Ketten, Gelenke und Streben, alles, was für die Bewegung der Einzelteile von Bedeutung ist.

Seine künstlerische Strategie ist bereits in den ersten Jahren an der Akademie zu erkennen. Hakan Eren agiert bewusst als Dilettant. Die Arbeiten, aufwändig und roh zusammengesetzt, erinnern an die Mobiles eines Alexander Calder oder die Maschinen von Jean Tinguely. Allen gemein ist der Charakter des Spielerischen. Eren ist oft unabdingbar für eine Vorführung seiner Objekte. Auch hier erwacht die Erinnerung an Calder und seine legendären Zirkus Aufführungen. Die verspielten, bunten Präsentationen des Künstlers verbergen in beinahe humoristischer Verkleidung ihre kritisch ernsthaften Inhalte.

Ein frühes Objekt mit dem Titel Sex Machine zeigt ein Separee, in Rotlicht gehüllt und mit stimmungsvoller Musik untermalt. Es lädt den Benutzer, vorzugsweise ein Paar zur Teilnahme an einem Ritual ein, an dessen Ende der Höhepunkt, eine Mehl Fontaine, alle in eine weiße Puderwolke taucht. In streng muslimisch orientiertem Haushalt erzogen, erscheint die Sex Machine als unzweideutiger Kommentar des Künstlers zum heimischen Sitten- und Moralkodex.

Erens Blick ist weltoffen. Das Pentagon von 2017 zeigt das Verteidigungsministerium der USA, verrostet und wie ein Riesenrad sich im Kreis drehend. Details der Konstruktion erinnern an Kirmes und Vergnügungspark, andere an Raketenabschussbasis oder Ritterburg.

Ernste Themen verbergen sich auch in den Stoffcollagen Erens. 2014 entstand eine kleine Gruppe von neun Burka ähnlichen Hauben mit dem Titel Models. Der Künstler dekorierte die Hauben mit bunten Accessoires vor farbigen Hintergründen.

 

Unverändert und vor allem unerschrocken von der aktuellen politischen Situation in der Türkei folgt Eren seinem Weg. Die Brisanz seiner Zeichnungen, Collagen und Skulpturen halten wesentliche Themen der Zeitgeschichte für einen weiteren künstlerischen Diskurs bereit.

Biographie

1990 geboren
2012 bis 2014 Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Dziersk, Prof. Krebber, Prof. Trockel.
2014 bis 2019 bei Prof. Fritsch

Stipendien

2015 bis 2017 Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes
2018 Publikumspreis beim Bergischen Kunstpreis Solingen

Ausstellungen

2018 Bergischer Kunstpreis, Solingen
2016
 Kinetic Circle, Hotel Friends, Düsseldorf (Kurator Wilko Austermann)
2016 Class of Katharina Fritsch, KUK Galerie, Köln
2014 Labor 14, TZR Galerie Kai Brückner, Düsseldorf (mit Fabian Herkenhoener)

Künstler


Bärbel Möllmann


Hermann Nitsch


Julie Blackmon


Thomas Zika


Achim Mohné


Kristian Kozul


Paul Hempt


Ruud van Empel


Pascal Dombis


Ralf Brueck


Margriet Smulders


Johannes Brus


Johannes Gehrke


Hakan Eren


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Adolphe Lechtenberg


Claudia Mann


Tobias Trutwin


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Thomas Woll


Helmut Schweizer


David Lynch


Thomas Schütte