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Johannes Brus

Johannes Brus


Johannes Brus hat von 1964 bis 1971 an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Wie im Allgemeinen, so wurden auch und gerade an der Akademie in dieser Zeit alle Normen und Regeln kräftig gegen den Strich gebürstet. Johannes Brus war ein Nonkonformist aus Überzeugung. Mit Lust und Humor ging er bei der Entwicklung seiner künstlerischen Position im Umfeld von Sigmar Polke und anderen Künstlern ständig neue Wege. Er steht für absolute Freiheit der Arbeitsweise. Seine Haltung zeigt sich in den Werken vieler Studenten seiner Klassen an der Kunstakademie in Braunschweig, an der er lange unterrichtete.

Editionen von Johannes Brus


ohne Titel


1973

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Ohne Titel (2016)

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Ohne Titel (2016)

Über Johannes Brus

Johannes Brus hat von 1964 bis 1971 an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Wie im Allgemeinen, so wurden auch und gerade an der Akademie in dieser Zeit alle Normen und Regeln kräftig gegen den Strich gebürstet. Johannes Brus war ein Nonkonformist aus Überzeugung. Mit Lust und Humor ging er bei der Entwicklung seiner künstlerischen Position im Umfeld von Sigmar Polke und anderen Künstlern ständig neue Wege. Er steht für absolute Freiheit der Arbeitsweise. Seine Haltung zeigt sich in den Werken vieler Studenten seiner Klassen an der Kunstakademie in Braunschweig, an der er lange unterrichtete.

Kennzeichnend für die bildhauerischen und fotografischen Arbeiten von Johannes Brus ist von Beginn an der Wille, sich den Konventionen beider Gattungen zu widersetzen, insbesondere Regeln der Produktion zu brechen und so zu neuen Formen zu finden. Experimente mit Materialien und Prozessen führen ihn oft zu Ergebnissen, die die hermetische Festlegung einer perfekten Form aufbrechen.

Die ersten Fotografien von Johannes Brus entstehen bei dem Versuch, skulpturale Anordnungen von Objekten, etwa Flaschen und Gurken auf einem Tisch, zu dokumentieren. Die ‚Gurkenparty‘ von 1970/71 ist eine der frühesten Fotosequenzen von Johannes Brus und kennzeichnet den Beginn eines Jahrzehnts, in dessen Verlauf sich eine Vielzahl von Künstlern der Sequenz von Bildern als Werkform zuwenden.

Verursacht durch die Inszenierung der Dinge, aber oft auch durch scheinbar ungeschicktes Handwerk, hält Brus gezielt eine offene Mehrdeutigkeit der Darstellung parat. Mit dem ironischen Humor der Surrealisten stellt Brus Gewohnheiten in Frage, fordert zum Querdenken auf.

Besonders in den letzten Jahren wird sein Werk verstärkt auch in großen Museen gezeigt und gesammelt. So zeigte das 2016 das Lehmbruck Museum Duisburg einen neuen Figurenzyklus und 2017/18 kaufte das San Francisco Museum of Modern Art eine großen Gruppe fotografischer Arbeiten aus den 70er Jahren, die ebendort im November 2018 in einer Einzelausstellung vorgestellt werden.

Biographie

1942 geboren in Gelsenkirchen
lebt und arbeitet in Essen
1964-1971 Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschüler
1976 Arbeitsstipendium des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
1976-1979 Lehraufträge und Gastprofessur an der Kunstakademie Münster
1979 Kunstpreis Villa Romana Florenz
1981 Arbeitsstipendium des Kunstfonds e.V., Bonn
1986-2007 Professur an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig Einzelausstellungen in Auswahl

Einzelausstellungen in Auswahl

2017 Das Unsichtbare im Sichtbaren, DZ Bank Kunstsammlung, Frankfurt a.M.
2016 Probe zu: Tanzen für Brancusi, Lehmbruckmuseum, Duisburg
Einerlei wo außerhalb der Welt, DKM Museum, Duisburg
2012 Frühe Fotos/Späte Schäden, Kunstmuseum Bochum
2009 Giving Picture for Trophy, Museum Kunstpalast, Düsseldorf
2007 Der ganze Eisberg, Eröffnungsausstellung des Neubaus des Arp Museums mit Anselm Kiefer
2006 Die Schatten der Bildhauer, Gerhard Marcks Haus, Bremen
2004 Hauptsache Brancusi, Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach
2002 Besuch bei Brancusi, Städtische Kunsthalle Mannheim
2001 St. Petri, Lübeck
1999 Dr. Ragab Papyrus Institute und 1. Essener Kammer, Kunstverein Ruhr, Essen
2000 Oxygenstahlwerk III – Wasserwerk Ruhrtaltrasse, Zollverein-Ausstellungen, Essen
1988 Sammlung Ackermans, Haus Fürstenberg, Xanten
1983 Städtische Galerie im Museum Folkwang, Essen
1981 Forum Kunst, Rottweil
1989 Städtische Galerie Erlangen; Kunstverein Mannheim (1990); Kunstverein Ingolstadt (1990)
1973 14 mal 14, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden

Gruppenausstellungen in Auswahl

2016 Hands ab, TZR Galerie Kai Brückner
2015 Bare Wunder, Sies + Hoeke Galerie
2014 lens-based sculpture. Die Veränderung der Skulptur durch die Fotografie, Akademie der Künste, Berlin (Wanderausstellung)
Ross und Reiter, Kunstmuseum Solingen
Playing by heart, Kolumba, Köln
Collector’s Room #7, Deweer Art Gallery, Otege
End of n Era, Artistic Practices and Techniques of Analogue Photography Museum Folkwang Essen
(Mis)Understanding, Werke und Manifeste zur Fotografie, Museum Folkwang Essen
2012 Für Hund und Katz ist auch noch Platz, Fotografien der DZ Bank Kunstsammlung, Kunsthalle Recklinghausen
2011 Doppelsich. Die Welt als Palmpsest, Erarta Museum of Contemporary Art St. Petersburg
2010 Le Rêve – der Traum – Motiv und Metapher, Kunstmuseum Bochum
2009 Gestern oder im 2. Stock, Karl Valentin, Komik und Kunst seit 1948, Münchner Stadtmuseum
2007 Feuerwerk über dem Alexanderplatz, Deutsche Malerei seit 1968 aus der Sammlung Berg, Kunstmuseum Bochum
Man Ray bis Sigmar Polke. Eine besondere Fotogeschichte, Sammlung Barbara und Horst Hahn, Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen
2006 Vom Pferde zählen, Kunsthalle Göppingen Medium Fotografie, Galerie Löhrl, Mönchengladbach
2003 Entdecken, Fördern, Handeln, Württembergischer Kunstverein,Stuttgart
2000 Kabinett der Zeichnung, Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf
1998 fast forward – 4. Abschnitt: FFWD archives – Kunstverein in Hamburg
Das Versprechen der Fotografie, Die Sammlung der DG Bank, Hara Museum of Contemporary Art, Tokyo petshop, Galerie Sies + Hoeke
Im Reich der Phantome, Fotografie des Unsichtbaren, Fotomuseum Winterthur
1997 Im Reich der Phantome, Fotografie des Unsichtbaren, Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach
1995 R.A.M. – Realität – Anspruch – Medium, Weserburg Museum für Moderne Kunst Bremen
1991 Das Goldene Zeitalter, Württembergischer Kunstverein Stuttgart
1986 Momente. Thema Urbanität, Kunstverein Braunschweig
1984 Zwischen Plastik und Malerei, Kunstverein Hannover
1983 Kunst mit Photographie – Die Sammlung Rolf H.Krauss, Kölnischer Kunstverein und Neue Nationalgalerie, Berlin

Arbeiten im öffentlichen Raum (kleine Auswahl)

Nürnberg Elefantenkopf vor der DaVinci Pinselfabrik, Nürnberg
Essen Nashorntempelchen an der B224 Ecke Gladbeckerstraße/Johanniskirchstraße
Pforzheim Fachhochschule (s.Abb)
Bochum Kunstmuseum Bochum
Düsseldorf Nashorn, Museum Kunst Palast
Werke von Johannes Brus sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

Künstler


Bärbel Möllmann


Hermann Nitsch


Julie Blackmon


Thomas Zika


Achim Mohné


Kristian Kozul


Paul Hempt


Ruud van Empel


Pascal Dombis


Ralf Brueck


Margriet Smulders


Johannes Brus


Johannes Gehrke


Hakan Eren


Derek Boshier


Adolphe Lechtenberg


Claudia Mann


Tobias Trutwin


Elena Monzo


Thomas Woll


Helmut Schweizer


David Lynch


Thomas Schütte