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Ralf Brueck

Ralf Brueck


Über 20 Jahre feilt der Düsseldorfer Künstler Ralf Brueck nun an seiner Bildsprache. In den letzten zwei Jahren tritt die bisher vorherrschende serielle Arbeitsweise in den Hintergrund. Es entstehen Einzelbilder von unwiderstehlicher Präsenz und messerscharfer Präzision bei der Umsetzung seines bildnerischen Wollens.

Editionen von Ralf Brueck


Ohne Titel


Brücke 11 (1989)

Ohne Titel


Brücke 7 (1989)

Ohne Titel


Brücke 2 (1989)

Ohne Titel


Brücke 3 (1989)

verkauft

Ohne Titel


Brücke 4 (1989)

Ohne Titel


Brücke 5 (1989)

Ohne Titel


Brücke 6 (1989)

Ohne Titel


Brücke 8 (1989)

Ohne Titel


Brücke 9 (1989)

Ohne Titel


Brücke 10 (1989)

Ralf Brück

Über 20 Jahre feilt der Düsseldorfer Künstler Ralf Brueck nun an seiner Bildsprache. In den letzten zwei Jahren tritt die bisher vorherrschende serielle Arbeitsweise in den Hintergrund. Es entstehen Einzelbilder von unwiderstehlicher Präsenz und messerscharfer Präzision bei der Umsetzung seines bildnerischen Wollens. Ralf Brueck studierte von 1995 bis 2000 bei Bernd Becher und bis 2003 bei Thomas Ruff an der Kunstakademie Düsseldorf. Der Computer war zu dieser Zeit an den Hochschulen, z.B. in Köln, Bielefeld oder Karlsruhe, längst Arbeitsgerät und auch in Düsseldorf wurde der Einsatz von Photoshop nicht mehr als Computermalerei abgetan.

Der Künstler jedoch konzentriert sich in seinen frühen Werkreihen ‚Timecapsules‘ und ‚DAF‘ auf den für ihn typischen, noch stark von der Becher Schule geprägten Blick durch die Kamera. Brueck erforscht Möglichkeiten einer Verbindung seiner am dokumentarischen Bild orientierten Vorgehensweise mit den subjektiven Bildauffassungen der New Color Photography, wie sie in den USA entwickelt worden war. Später erprobt Brueck die bildnerischen Möglichkeiten digitaler Technik. Landschaften und Architekturen erfahren radikale Umformungen. Brueck nennt diesen Prozess einen „Eingriff in die digitale Bild-DNA“. Das fotografische Motiv tritt hinter die artifizielle Erscheinung zurück. In seinen neuesten Fotoarbeiten reift die digitale Bearbeitung zu einer sensiblen und subversiven Darstellungsform. Ohne Frage ist die technisch und formalästhetisch perfekte fotografische Aufnahme Rohstoff Nummer 1 und das Medium seiner Wahl. Doch inzwischen ist der sensible digitale Eingriff in diese Substanz ein weiterer Schritt von Bedeutung und die Mittel zum Zweck sind in Gänze benannt. Bruecks Bilder laden ein, zwischen sicherem Wiedererkennen und der Erkenntnis, die nur durch Verunsicherung enstehen kann, hin und her zu pendeln. Ein endloses Spiel. Ralf Brueck (*1966) studierte von 1995 bis 2003 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Bernd Becher und Thomas Ruff. Seine Werke waren unter anderem im Rheinischen Landesmuseum Bonn, in den Kunstvereinen Arnsberg und Duisburg, im NRW Forum Düsseldorf, im Karl Ernst Osthaus Museum Hagen, sowie dem Austin Center for Photography und der SK Stiftung Kultur, Köln zu sehen. Zu den wichtigsten Auszeichnungen gehören das Villa Romana Stipendium (2004) und die Förderung durch die Stiftung Kunstfonds e.V. Bonn (2008).

Biographie

1966 Geboren / Born in Düsseldorf
2003 Akademiebrief / Diploma
2002 Meisterschüler Klasse / Master student of Thomas Ruff
2000 Aufnahme in die Klasse / Studies in the class of Thomas Ruff
1995 Aufnahme in die Klasse / Studies in the class of Bernd Becher

Auszeichnungen

2010 Organhaus Stipendium / Organhaus grant, Sichuan Fine Arts Institute, Chongqing, China
2010 Tapiola Studio Foundation Künstlerresidenz / Tapiola Studio Foundation residency, Espoo, Finland
2010 Thyll-Duerr-Foundation, Künstlerresidenz / residency, Elba, Italien / Italy
2009 Transfer Project, Kulturbüro NRW, Germany
2008 Stiftung Kunstfonds e. V. Bonn, Germany
2005 Künstleraustauschprogramm / artist residency exchange program, Tampere, Finland
2004 Villa-Romana-Stipendium, Florenz, Italien / Villa Romana grant, Florence, Italy
2003 NVV Atelierstipendium Mönchengladbach / NVV studio grant, Moenchengladbach, Germany
2002 Lovells Kunstförderpreis, Düsseldorf, Germany / Lovells art promotion prize, Dusseldorf, Germany
2001 Leo-Breuer-Förderpreis / Leo Breuer-grant, Rheinisches Landesmuseum Bonn, Germany

 

Sammlungen

Thomas Ruff Collection
Candida Höfer Collection
Sammlung Alison und Peter W. Klein
Abtei Kornelimünster, Aachen, Germany

Einzelaustellungen

2017 GRAVITY, TZR Galerie Kai Brückner

2016 .ftlbr#3, NRW-Forum Düsseldorf, Germany
Deconstruction, Deutsches Haus New York, NYC, USA

2012 DISTORTION DREI, So What Galerie, Düsseldorf, Germany

2011 DISTORTION ZWEI, Kunstverein Duisburg, Germany
DISTORTION, Galerie Muelhaupt, Köln / Cologne, Germany

2009 Ich liebe Amerika und Amerika liebt mich, Galerie Mülhaupt, Köln / Cologne, Germany
Betonbar: Ralf Brueck, Mannheim, Germany
Pain is weakness leaving the body, The Bakery, München, Germany
W, Galerie Aplanat, Hamburg, Germany
The good times are killing me, Galerie Pitrowski, Berlin, Germany

2008 que onda guero, Galerie Januar e.V., Bochum, Germany

2006 …im Ernst, Rheinisches Landesmuseum Bonn, Germany
Diaschau, The Minibar, Düsseldorf, Germany
Finnland 2, tr1, Tampere, Finnland
Finnland 1, Goethe Institut, Helsinki, Finland

2005 NVV Atelierstipendium, Mönchengladbach, Germany

2000 Kunstverein Arnsberg, Germany

Gruppenausstellungen (Auswahl)

2016 Der typologische Blick. Ausstellung für Hilla Becher , Die Photographische Sammlung SK Stiftung Kultur, Köln
Photoweekend, Galerie Lausberg, Düsseldorf

2014 BLOG RE-BLOG, Austin Center for Photography, Austin, Texas, USA

2013 BLOG RE-BLOG, Signal Gallery, New York, USA Kunstmeile Wangen

2012 Rethinking Reality, Kuckei + Kuckei, Berlin
ConnectedVerbunden, Villa 1912, Kröpelin

2010 2010 / 2010, Sichuan Fine Arts Institute, Chongqing, China
International Artist Group Show, Organhaus Art Space, Chongqing, China
Vier Wasserturmstipendiaten, Sparkasse Mönchengladbach, Germany

2009 SISU, Atelier am Eck, Düsseldorf, Germany 3×3, Zentrifuge, Nürnberg

2008 Die Angst reist immer mit, Neues Problem, Berlin

2007 Die Tür für eine andere Zukunft aufmachen, Neues Problem, Berlin
Room X Room, James Harris Gallery, Seattle, USA

Künstler


Bärbel Möllmann


Hermann Nitsch


Julie Blackmon


Thomas Zika


Achim Mohné


Kristian Kozul


Paul Hempt


Ruud van Empel


Pascal Dombis


Ralf Brueck


Margriet Smulders


Johannes Brus


Johannes Gehrke


Hakan Eren


Derek Boshier


Adolphe Lechtenberg


Claudia Mann


Tobias Trutwin


Elena Monzo


Thomas Woll


Helmut Schweizer


David Lynch


Thomas Schütte