Portfolio Nam June Paik

seen by Klaus Barisch. Cologne 1960 - 1980

  • aus der Serie: Nam June Paik seen by Klaus Barisch, 2019
  • Passepartouts 50 x 40 cm, Fotos etwa 28 x 20 cm
  • Hochwertige, Leinen bezogene Klapp-Box 41 x 51 x 4,1 cm, 11 Fotos Baryt Papier, 1 Einlegeblatt mit Text in Englisch und Deutsch, Index und Impressum
  • Editionsnummer: 15 bis 50 noch verfügbar

2.270,00 

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!!!   Termin 18. Dezember 2019   !!!

 

Herzliche Einladung zur exklusiven Präsentation der Edition unseres Portfolios.

Mittwoch, den 18. 12. 2019 von 18 - 21 Uhr Galerie Bene Taschen, Moltkestrasse 81, 50674 Köln Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Das Portfolio ‘Nam June Paik seen by Klaus Barisch. Cologne 1960 – 1980’ umfasst 11 Aufnahmen des Kölner Fotografen Klaus Barisch, von denen einige zu Ikonen der Berichterstattung von Performances des Künstlers Nam June Paik geworden sind. Einige Motive unserer Box sind Bestandteil der Retrospektive ‚Nam June Paik‘, die im Oktober 2019 in der Tate Modern, London eröffnet wird. Alle Bilder sind neue Abzüge des Fotografen auf Baryt Papier, eingelegt in Passepartouts, einzeln signiert, bezeichnet, in der Mappe nummeriert und datiert. Im Portfolio liegt ein Text von Wilfried Dörstel in deutscher und englischer Sprache und ein Index mit Angaben zu allen Aufnahmen.

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Beschreibung

Nam June Paik in Köln 1960

Etude for Piano Forte, so hieß die Komposition, die Nam June Paik am 6. 10. 1960 im Atelier Mary Baumeister in der Kölner Altstadt aufführte. Seit zwei Jahren lebte Paik, damals 28, in der Domstadt und dort entwickelte er die ‚action music‘, seinen Beitrag zur zeitgenössischen experimentellen Musik.

Neben Künstlern der verschiedensten Sparten, etwa John Cage, David Tudor, Carolyn Brown, Earle Brown oder Benjamin Patterson und vielen anderen der damaligen Avantgarde war auch der Fotograf Klaus Barisch unter den Gästen der Veranstaltung. Seine Fotografien von der legendär gewordenen Perfomance Paiks, in der der Künstler Cage und Tudor die Haare schamponierte und Cages Schlips mit einer großen Schere beschnitt, sind inzwischen Ikonen der fotografischen Dokumente zu Paiks Performances. Die Retrospektive Nam June Paik, eröffnet im Oktober 2019 in der Tate Modern, London zeigt einige davon.

Für unser Portfolio ‚Nam June Paik seen by Klaus Barisch‘ fertigte der Fotograf neue Handabzüge seiner Negative auf Baryt Papier.

20 Jahre später, am 26. Und 27. 9. 1980 trat Paik erneut in Köln auf. Inzwischen als Pionier der Video Kunst zu Weltruhm gelangt, trat er im Kleinen Sendesaal des WDR Funkhauses im Rahmen der Sendereihe ‚Musik der Zeit‘ als Musiker und Komponist zusammen mit der New Yorker Cellistin Charlotte Moorman auf. Erneut saß Klaus Barisch im Publikum und fotografierte Paiks Präsentationen der Stücke Infiltration Homogen (Joseph Beuys), Springen (Henning Christiansen) oder 26‘1.1499 von John Cage, in dem Charlotte Moorman Paiks Körper als Cello und einen Rosenstrauß als Bogen einsetzte.

Auch aus diesen Aufnahmen hat Barisch uns neue Abzüge für ‚Nam June Paik seen by Klaus Barisch‘ erstellt.

Alle elf Aufnahmen der Mappe präsentieren beispielhaft die besondere Perspektive des Fotografen Klaus Barisch, der es verstanden hat, sein intensives Erleben der Augenblicke in unmittelbarer Nähe zu Paik, in der Situation als Beobachter ohne Distanz in Bilder zu fassen. Wir sind stolz auf die Zusammenarbeit mit Klaus Barisch und freuen uns über die großartige Auswahl der Motive, die zum großen Teil prägend zur Rezeption der Paik Performances beigetragen haben.

Klaus Barisch, geboren 1938 in Berlin, wurde schon früh von der Mutter mit der Box fotografiert und so zur spielerischen Arbeit mit der ‚Strahlenfalle‘ (Barisch) angeregt.
1955 „machte die Familie von Ost-Berlin nach dem Westen“
Abitur in Duisburg-Hamborn. Arbeit im Fotolabor in Dortmund als Broterwerb.
Ab 1960 Studium der Theaterwissenschaft und Soziologie in Köln mit schnellem Kontakt zur Szene von Kunst, Theater, Musik, den Massenmedien und der aufflackernden Fluxusbewegung.
Seit über 50 Jahren verheiratet mit der Architektin Lissi Barisch-Kaiser, 2 Kinder.
Gemeinsam viele Medienprojekte, wie Bücher über Istanbul, die Türkei, Berlin, Beiträge für Hörfunk, Fernsehen und Presse „unter Einsatz von vorzüglicher Technik und ausgefuchster Chemie“.

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