David Jablonowski

Futures Contract, Commodity #3

  • aus der Serie: Futures Contact, Commodity, 2020
  • 40 x 40 x 2,7 cm
  • Travertin, Digitaldruck, Metall
  • Editionsnummer: 5/3

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Beschreibung

Futures Contract, Commodity

Der weltweite Rohstoffhandel hat sich heute vollkommen von der physischen Bewegung einer Ware abgekoppelt. Ähnlich dem Aktienhandel wetten die Händler auf den imaginären zukünftigen Wert (Futures) eines Rohstoffes, etwa den Wert von Gewürzen (soft commodity) oder von Messing (hard commodity). Der Betrag ist dabei, der digitalen Technologie sei Dank, ein imaginärer und vielmehr beeinträchtig von Hypes und Algorithmen. Der Ausdruck eines physisch Gegenwertes ist beinahe nicht mehr ergründbar.
David Jablonowski hat für einsvonelf die Edition Futures Contract, Commodity entwickelt. Thema dieser Unikate ist die oben skizzierte Loslösung der Bewertung von der physischen Ware.
Gewürze und Messing sind hier Stellvertreter ihrer selbst als Waren und Symbole für deren Pseudowerte. Schwer und physisch sehr anwesend dagegen dient der Bildträger, eine Platte aus Travertin, der Selbstvergewisserung des Objektes in einer ästhetischen Existenz.
Die Entstehung von Wert – auch mit Blick auf den heutigen Kunstmarkt – muss vor dem Hintergrund der digitalen Informationsübermittlung gesehen werden. Hypes und Algorithmen dienen der Wertbestimmung, da sie überall und jederzeit abrufbar sind. Die Unikat Edition Futures Contract, Commodity spielt mit diesen Phänomenen und mag als Antwort des Bildhauers Jablonowski gelesen werden.

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